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Forto und Hapag-Lloyd kooperieren bei der Bereitstellung von Biokraftstoff-Alternativen für Kunden

Im Rahmen einer neuen Partnerschaft mit der Hapag-Lloyd AG, Hamburg, einer der weltweit führenden Linienreedereien, hat die Forto Logistics GmbH & Co. KG, Berlin, ein Biokraftstoff-Programm für Seefrachtkunden, die ihre Transportemissionen reduzieren möchten, eingeführt. Kunden, die bei der Forto Seefrachttransporte mit voller Containerladung (FCL) buchen, können jetzt die Verwendung von fortschrittlichem Biokraftstoff zu ihren Buchungen hinzufügen. Dadurch werden die Treibhausgasemissionen des Transports effektiv um 100 % reduziert. Die Hapag-Lloyd hat ihre Biokraftstoff-Strategie auf die Zusammenarbeit mit ausgewählten Schlüsselpartnern ausgeweitet. Die Forto vermittelt die erste Kundenbuchung des Biokraftstoff-Programms.

Die Verschiffung von Gütern mit Biokraftstoffen der zweiten und dritten Generation durch die Forto und die Hapag-Lloyd soll es den Kunden erleichtern, Scope-3-Emissionen zu reduzieren und Emissionsreduktionsziele zu erreichen. Die Forto unterstützt die Kunden während des gesamten Prozesses. Kunden, die sich für die Biokraftstoff-Option entscheiden, erhalten einen klaren, datenbasierten Bericht über ihre Treibhausgasemissionen sowie Zertifikate, aus denen hervorgeht, in welchem Umfang Emissionen durch den Einsatz von Biokraftstoff reduziert wurden. Die Zertifikate werden durch einen von Dritten verifizierten Prozess ausgestellt.

Für Michael Wax, Chief Executive Officer und Co-Founder der Forto, ist die Abkehr von der Abhängigkeit der Logistikbranche von fossilen Brennstoffen ein wichtiger Schritt in eine „grünere“ Zukunft. Das Management sieht es als Verantwortung an, auch weiter transparente und zuverlässige Lösungen zu liefern, die den Kunden dabei helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu verbessern. Die Hapag-Lloyd hat eine maßgebliche Investition in ein kommerziell verfügbares Biokraftstoffprodukt getätigt, und ihre Nachhaltigkeitsstrategie gehört laut M. Wax zu den mutigsten Schritten zur Reduktion der Treibhausgasemissionen in der Branche.

Nach Aussage von Mirja Nibbe, Managing Director Area Germany and Central Europe bei der Hapag-Lloyd, spielt das Biokraftstoff-Angebot für die Kunden des Unternehmens eine wichtige Rolle als ein erster Schritt auf dem Weg zu Netto-Null-Emissionen.

Im November 2021 kündigte die Hapag-Lloyd ihre neue Nachhaltigkeitsstrategie mit dem Ziel an, bis 2045 kohlendioxidneutral zu sein. Im Rahmen des Engagements der Hapag-Lloyd für die Dekarbonisierung und die Verringerung der Treibhausgasemissionen hat das Unternehmen angekündigt, die Intensität seiner CO2e-Emissionen (Energy Efficiency Operational Index –EEOI) seiner gesamten Flotte bis 2030 um 30 % im Vergleich zu 2019 zu senken.

Fortos neue Biokraftstoff-Initiative ist der nächste Schritt in der Unternehmensstrategie, den Wandel zu nachhaltigen Lieferketten voranzutreiben. Erklärtes Ziel ist, Kunden dabei zu helfen, die nachhaltige Transportoption zu ihrer Standardwahl zu machen. Hierfür gibt das 2016 gegründete Unternehmen seinen Kunden im ersten Schritt einen Überblick über die Emissionen sowie Informationen, um datenbasiert nachhaltige Entscheidungen zu treffen. Die Forto bietet CO2e-Emissionskompensationen für alle Verkehrsträger an. Intermodale Vor- und Nachläufe werden in Deutschland mit Zügen transportiert, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Das Engagement für mehr nachhaltige Transportangebote wird durch Eigeninvestitionen der Fortos zusätzlich zu den Investitionen der Kunden verstärkt. Die Forto-Teams sind darin geschult, gemeinsam mit Partnern, Kunden und anderen Interessengruppen alle Nachhaltigkeitsoptionen strategisch zu untersuchen und den jeweiligen Bedürfnissen entsprechende Lösungen zu finden.