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Praxistest startet: „Grüneres“ Heizöl dank Additivierung

Die ERC Additiv GmbH, Buchholz, entwickelt seit über 20 Jahren TÜV-geprüfte Wirkstoffkomponenten, die den wirtschaftlichen Einsatz von klimaschonenden Kraft- und Brennstoffen ermöglichen. Die für regenerative Brennstoffe entwickelten Additive ermöglichen heute schon die problemlose Einführung der modernen Produkte ohne Kompatibilitätsprobleme mit den Bestandsheizungen. Diese kommen jetzt auch in einem großen Praxistest des BDH Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e. V., Köln, und des IWO Institut für Wärme und Mobilität  e. V., Hamburg, zum Einsatz: Im Rahmen eines mindestens zweijährigen Praxistests werden insgesamt 21 Wohngebäude mit einer sogenannten R33-Brennstoffkombination versorgt, die zu einem Drittel aus treibhausgasreduzierten Komponenten besteht.

Ziel ist, deren Einsatzreife zu erproben. Zu 26 % besteht die im neuen Gemeinschaftsprojekt genutzte R33-Brennstoffkombination aus hydrierten Reststoffen, sogenannten abfallbasierten Biobrennstoffen der zweiten Generation, deren Herstellung nicht in Konkurrenz zum Nahrungsmittelanbau steht. Solche paraffinischen Brennstoffe setzt das IWO bereits seit 2017 problemlos als Beimischung zum klassischen Heizöl in einer kleineren Zahl eigener Modellvorhaben ein. In dem jetzt  gemeinsam mit der Heizgeräteindustrie gestarteten Vorhaben wird der eingesetzte Brennstoffmix noch um einen 7-%igen Anteil veresterter Bioöle, sogenannter FAME, erweitert. Da die beiden erneuerbaren Brennstoffkomponenten zusammen auf einen Anteil von 33 % kommen, wird das Gemisch auch als R33-Brennstoff bezeichnet. Sollte sich auch diese Kombination in der Praxis bewähren, würde das die Bandbreite an ölheizungsgeeigneten, treibhausgasreduzierten flüssigen Energieträgern vergrößern.