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DEA: Ausstieg aus Kohleverstromung bietet neue Perspektive für Erdgas

Der Ausstiegsplan der Kohlekommission ist ein richtiger Schritt, um die deutschen Klimaziele zu erreichen und gleichzeitig den Strukturwandel in den betroffenen Regionen zu gestalten. Als Ersatz für die Kohleverstromung steht Erdgas zur Verfügung, das in Deutschland gefördert und aus Russland, Norwegen, den Niederlanden und Nordafrika importiert wird.

Für Dirk Warzecha, Chief Operating Officer der DEA Deutsche Erdoel AG, Hamburg, bringt der Kohleausstieg endlich Klarheit, wie es weitergeht. Erdgas bekommt eine neue Perspektive. Es gewährleistet in der Übergangszeit zu einer weitgehend kohlendioxidneutralen Stromerzeugung in 2050 die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung und die Volkswirtschaft.

Erdgas aus inländischen und importierten Quellen bietet sich als eine ideale Übergangslösung an, die eine sichere Energieversorgung gewährleistet und gleichzeitig die Kohlendioxidemission reduziert. Erdgas hat den niedrigsten Kohlendioxid-Gehalt aller fossilen Energieträger und ist daher klimafreundlicher als Kohle. Zusätzlich kann durch Innovationen und eine höhere Energieeffizienz die Umweltbilanz von Erdgas weiter gesteigert werden.

Mit dem Ausstieg aus der Kohleverstromung wird Erdgas eine tragende Rolle erhalten und den Umbau des Energiesystems in den nächsten 30 bis 50 Jahren mitgestalten.