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DKV erweitert Versorgungsnetz um LNG-Tankstellen von LIQVIS

Ab sofort können sich Kunden der DKV Euro Service GmbH & Co. KG, Ratingen, auch an den LNG-Tankstellen der Liqvis GmbH, Essen, bargeldlos mit verflüssigtem Erdgas (LNG) versorgen. Dafür steht die LNG-Station in Grünheide bei Berlin bereits seit vergangener Woche zur Verfügung; Anfang 2020 wird mit der Station in Kassel-Lohfelden der erste in einer Reihe weiterer Standorte eröffnet. Die Inbetriebnahme weiterer Liqvis-Stationen – unter anderem in den Regionen Bönen, Hamburg und Hannover – ist in Vorbereitung. Europaweit bietet die DKV Zugang zu über 60 LNG-Stationen.

LNG gewinnt zunehmend an Bedeutung. Nach Informationen von Sven Mehringer, Managing Director Fuel & Energy der DKV, erreichen das Unternehmen, zusätzlich zur steigenden Nachfrage in Deutschland, Anfragen ausländischer Transporteure, die Deutschland als Transitland nutzen und für die LNG aufgrund der Mautbefreiung von LNG-Lkw interessant ist. Mit Liqvis als Partner soll das Versorgungsnetz weiter ausgebaut werden.

Liqvis plant das Netz von LNG-Stationen stetig zu erweitern, um der steigenden Nachfrage nach dem Kraftstoff LNG gerecht zu werden. Mit der Akzeptanz der DKV-Karte bei den LNG-Stationen von Liqvis hofft das Unternehmen, nach Aussage von Silvano Calcagno, Geschäftsführer der Liqvis GmbH, weitere Transportunternehmen für den Umstieg auf LNG gewinnen zu können. Dieser wird durch Services der Liqvis, wie beispielsweise Tankschulungen, unterstützt.

Die Vorteile von LNG sind insbesondere die niedrigen Emissionen. Dies betrifft Feinstaub, Stickoxide sowie Kohlendioxid und nicht zuletzt Lärm. Die Werte von Feinstaub und Stickstoffoxiden bleiben deutlich unter der Euro-Norm VI. Die „leise“ LNG-Motorentechnologie erleichtert Anlieferungen außerhalb der Normzeiten. Darüber hinaus eröffnet LNG den Betreibern von Lkw-Flotten die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge mit ausreichend Erdgas zu betanken um auch weitere Strecken zurücklegen zu können.