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BASF schließt Installation von Enhanced Oil Recovery Polymer-Injektionsanlage in Argentinien ab

Wenn in der Öl- und Gasindustrie Ölfelder altern, sinkt die Ausbeute. Mit ihren Enhanced Oil Recovery (EOR)-Technologien bietet die BASF SE, Ludwigshafen, Lösungen an, die dazu beitragen, Ölfelder, deren Ausbeute zurückgeht, zu revitalisieren, indem die Fördereffizienz erhöht wird. Seit kurzem kommen die hochmolekularen EOR Polymer-Injektionstechnologien der BASF zur Verlängerung der Lebensdauer eines bedeutenden Ölfeldes in Argentinien zum Einsatz.

Die Konzeption, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von fünf modularen Polymer-Injektionseinheiten wurden zuvor in enger Zusammenarbeit mit dem Betreiber erfolgreich abgeschlossen. Die Einheiten können den mechanischen Abbau des im EOR-Prozess verwendeten Polymers minimieren und sind Teil von Projekten zur chemischen Flutung, die das Ziel haben, Ölförderraten zu steigern.

Erfolgsfaktor lab-to-well-Lösungen

Die BASF verbindet Standard- und Hochleistungspolymere sowie Tenside zu anwendungsspezifischen EOR-Formulierungen, die auf die jeweiligen Einsatzbedingungen zugeschnitten sind. Ein entscheidender Erfolgsfaktor für chemische EOR-Projekte ist laut Damien Caby, Senior Vice President Oilfield Chemicals and Mining Solutions der BASF, die vielschichtige Partnerschaft mit dem Betreiber während der gesamten Projektlaufzeit. Dort machen die chemischen lab-to-well-Lösungen des Unternehmens den Unterschied.

Lab-to-well bedeutet, dass Kunden der BASF während des gesamten Produktentwicklungs- und Implementierungsprozesses, beginnend im Labor, unterstützt werden. Während der Konzeptionsphase passt die BASF die chemische Formel durch Modellierung und Labortests an die Reservoirbedingungen an. Dabei werden die Betriebsbedingungen des Ölfelds berücksichtigt, um eine einfache Implementierung des Produkts vor Ort zu gewährleisten. Für die Implementierungsphase bietet die BASF geeignetes Lösungsequipment an, das die Produkteffizienz unterstützt und einen nahtlosen Betrieb der Ölförderung gewährleistet. Darüber hinaus bietet die BASF Vor-Ort-Unterstützung während der Injektionsarbeiten.

Straffer Zeitplan in Argentinien

Bei einem solchen Wasserflutungsprojekt ist die Hydratation und Injektion der Polymerlösung mit minimalem mechanischem Abbau unerlässlich. Die modularen Polymer-Auflösungseinheiten wurden auf der Grundlage der umfangreichen Erfahrung der BASF im Bereich der Hydration vor Ort entwickelt. Die Geräte schonen die Polymerketten und sind äußerst robust. Sie arbeiten ferngesteuert und können mit minimalem Wartungsaufwand betrieben werden, um einen kontinuierlichen Einsatz zu gewährleisten. Das Projekt in Argentinien hatte nach Aussage von Michael Büschel, verantwortlich für das Enhanced Oil Recovery-Geschäft bei der BASF, einen sehr straffen Zeitplan. Doch das Unternehmen war in der Lage, die herausfordernden Fristen und gleichzeitig das Budget vollständig einzuhalten. Vor allem in der letzten Phase dieses Projekts war die Betreuung vor Ort entscheidend für die einwandfreie Inbetriebnahme der Injektionseinheiten.

Argentinien führt in verschiedenen Regionen des Landes Projekte zur Verbesserung der Erdölförderung durch. Bei diesen Wasserflutungsprojekten kommen die hochmolekularen Polymere (HPAM) und Polymer-Injektionseinheiten der BASF zum Einsatz.