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Wintershall: 10 Mio. t Rohöl in Südrussland gefördert

Das deutsch-russische Gemeinschaftsunter-nehmen Wolgodeminoil, Wolgograd, hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Anfang August 2018 förderte das Joint Venture der BASF-Tochtergesellschaft Wintershall Holding GmbH, Kassel, und der Ritek OAO, Moskau, einem Tochterunternehmen des russischen Energieunternehmens Lukoil, Moskau, die jeweils zu 50 % beteiligt sind, die zehnmillionste Tonne Erdöl.

Das Engagement der Wintershall in Südrussland geht auf das Jahr 1992 zurück. Damals war der hessische Energieproduzent damit eines der ersten westlichen Unternehmen, das eine Geschäfts-beziehung mit einem russischen Partner im Bereich der Öl- und Gasförderung einging.

Anfang der 1990er Jahre wurde nach Aussage von Thilo Wieland, Wintershall-Vorstand für die Exploration und Produktion in Russland, mit Kreativität, Teamspirit und vor allem der gebündelten Kompetenz der russischen und deutschen Mitarbeiter das Joint Venture von Erfolg zu Erfolg geführt. Die erreichte Gesamtfördermenge von 10 Mio. t Rohöl ist ein wichtiger Meilenstein.

Derzeit fördert Wolgodeminoil aus zwölf Feldern auf einer Konzessionsfläche von 13.625 qkm Erdöl und Erdgas. Die Gesamtfläche der Lizenzgebiete ist ungefähr mit der Fläche des Bundeslandes Schleswig-Holstein vergleichbar. Allein im vergangenen Jahr 2017 wurden nach Mitteilung von Pawel Iwanow, Generaldirektor von Wolgodeminoil, rund 520.000 t Öl und rund 130 Mio. cbm Gas gefördert. In den kommenden fünf Jahren plant das russische Unternehmen seismische 3D-Untersuchungen auf einer Fläche von 1.700 qkm sowie das Abteufen von 20 Explorationsbohrungen.