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Marktbericht KW 11

Die Rohölnotierungen sind im Wochenvergleich deutlich gestiegen. Brent-Nordsee-Rohöl verteuerte sich für April und Mai 2019 um 2,30 $/b sowie für Juni um 2,20 $/b. Die Notierungen für den Dreimonatszeitraum bewegten sich zuletzt zwischen 65,20 $/b und 67,50 $/b.

WTI verteuerte sich ebenfalls im Vergleich Freitag zu Freitag im Dreimonatszeitraum um 2,22 $/b im low bzw. 2,33 $/b im high. Zuletzt notierte WTI im low für Lieferung im April 2019 mit 55,96 $/b und im high für Lieferung im Juni mit 59,42 $/b.

Der OPEC-Korbpreis stieg im Vergleich Freitag zu Freitag deutlich um 2,13 $/b.
Am Rotterdamer spot-Markt haben sich die Preise unterschiedlich entwickelt.

Superbenzin verteuerte sich um 11 $/t bis 13 $/t, Heizöl schwer (1 % S) um 8 $/t bis 10 $/t und Eurobob um 7 $/t bis 9 $/t. Dieselkraftstoff und Gasöl verbilligten sich um jeweils 1 $/t bzw. 2 $/t. Die ARA-Biodieselnotierungen für Fame 0, Fame -10 und RME fielen nach Angaben des O.M.R. Oil Market Report, Kellinghusen, um je 5 $/t.

Im Tkw-Geschäft ab Lager und Raffinerie sind die Preise für Mitteldestillate überwiegend gefallen, während es bei Super E5 zu Preisanpassungen nach oben kam.

Die Heizölpreise haben im Vergleich Woche zu Woche nachgegeben. Im bundesweiten Durchschnitt verbilligte sich eine 3.000 l-Standardpartie der Premiumqualität zum Stichtag Mittwoch um 0,50 Euro auf 70,25 Euro/100 l.

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen sind im Bundesdurchschnitt im Vergleich Freitag zu Freitag konstant geblieben. Der Liter Superbenzin kostete damit zuletzt 138,9 Cent und der Liter Dieselkraftstoff 128,9 Cent.