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Marktbericht KW 20

Die Rohölnotierungen sind im Wochenvergleich weiter gestiegen. Brent-Nordsee-Rohöl verteuerte sich für Juni 2020 um 5,90 $/b, für Juli um 2,40 $/b sowie für August um 2,20 $/b. Die Preise bewegten sich für den Dreimonatszeitraum zwischen 24,50 $/b und 32,60 $/b. Die Notierungen für WTI sind im Dreimonatszeitraum im Vergleich Freitag zu Freitag gestiegen. Für Lieferung im Juni 2020 erhöhten sie sich um 3,98 $/b im low und um 3,55 $/b im high, für Juli um 2,80 $/b im low und um 2,51 $/b im high und für August um 1,91 $/b im low und um 1,58 $/b im high. Die Preise für den Dreimonatszeitraum bewegten sich zuletzt zwischen 23,76 $/b und 29,41 $/b. Der OPEC-Korbpreis ist im Vergleich Freitag zu Freitag um 4,33 $ auf 26,54 $/b gestiegen.

Die Notierungen am Rotterdamer spot-Markt haben sich im Vergleich Freitag zu Freitag unterschiedlich entwickelt: Heizöl schwer (1 % S) verteuerte sich um 31 $/t bis 34 $/t, Dieselkraftstoff um 15 $/t bzw. 16 $/t sowie Gasöl um 10 $/t bzw. 11 $/t. Die Preise für Superbenzin stiegen im high um 1 $/t bzw. fielen im low um 3 $/t und fielen generell für Eurobob um 4 $/t. Die ARA-Biodieselnotierungen stiegen nach O.M.R.-Angaben für Fame 0 um 70 $/t und fielen für Fame -10 sowie RME um je 20 $/t.

Im Tkw-Geschäft ab Lager und Raffinerie sind die Preise für Super E5 generell gesteiegen. Bei den Mitteldestillaten kam es überweigend zu Preissenkungen.

Die Heizölnotierungen sind im Vergleich Woche zu Woche weiter gestiegen. Eine 3.000 l-Standardpartie der Premiumqualität verteuerte sich zum Stichtag Mittwoch im Bundesdurchschnitt um 0,30 Euro auf 44,90 Euro/100 l.

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen haben sich im Vergleich Freitag zu Freitag nur wenig verändert. Lediglich Dieselkraftstoff verteuerte sich um 2 Cent/l. Damit kostete Super E5 im Bundesdurchschnitt zuletzt 120,9 Cent/l und Diesel 105,9 Cent/l.