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Verbände KW 23

Marktbericht KW 23

Die Rohölnotierungen sind im Wochenvergleich erneut gestiegen. Brent-Nordsee-Rohöl verteuerte sich für Juli 2020 um 5,60 $/b und für August um 6,70 $/b. Für September bewegten sich die Notierungen zwischen 39,50 $/b und 42,70 $/b sowie für den Dreimonatszeitraum zwischen 37,40 $/b und 42,70 $/b. Die Notierungen für WTI sind im Dreimonatszeitraum im Vergleich Freitag zu Freitag ebenfalls gestiegen. Für Lieferung im Juli 2020 stiegen sie um 4,17 $/b im low und 4,26 $/b im high, für August um 4,09 $/b bzw. 4,23 $/b sowie für September um 3,93 $/b bzw. 4,13 $/b. Die Preise für den Dreimonatszeitraum bewegten sich zuletzt zwischen 35,28 $/b und 38,62 $/b. Der OPEC-Korbpreis ist im Vergleich Freitag zu Freitag stark um 7,82 $ auf 36,83 $/b gestiegen.

Die Notierungen am Rotterdamer spot- Markt folgten dem allgemeinen Trend und stiegen im Vergleich Freitag zu Freitag deutlich: Eurobob verteuerte sich um 69 $/t bzw. 70 $/t, Superbenzin um 61 $/t bzw. 62 $/t, Gasöl um 49 $/t bis 51 $/t, Dieselkraftstoff um 48 $/t bis 51 $/t sowie Heizöl schwer (1 % S) um 47 $/t bzw. 48 $/t. Die ARA-Biodieselnotierungen stiegen nach O.M.R.-Angaben für Fame 0 und Fame -10 um je 40 $/t, RME verteuerte sich um 35 $/t.

Im Tkw-Geschäft ab Lager und Raffinerie sind die Preise generell an allen Handelsplätzen gestiegen.

Die Heizölnotierungen sind im Wochenvergleich gestiegen. Eine 3.000 l-Standardpartie der Premiumqualität verteuerte sich zum Stichtag Mittwoch im Bundesdurchschnitt um 0,55 Euro auf 48,80 Euro/100 l.

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen sind im Vergleich Freitag zu Freitag gefallen. Otto- sowie Dieselkraftstoff verbilligten sich um je 2 Cent/l. Damit kostete Super E5 im Bundesdurchschnitt zuletzt 121,9 Cent/l und Diesel 105,9 Cent/l.