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Marktbericht KW 38

Die Rohölnotierungen sind im Wochenvergleich erneut deutlich gestiegen. Brent-Nordsee-Rohöl verteuerte sich von Freitag zu Freitag für Lieferung im November 2021 im low und im high um 1,94 $/b, für Dezember um 1,54 $/b bzw. 1,83 $/b und für Januar 2022 um 1,56 $/b bzw. 2,06 $/b. Für den Dreimonatszeitraum lagen die Preise zuletzt zwischen 72,68 $/b und 77,72 $/b. Die Notierungen für WTI sind bei Wechsel des Frontmonats ebenfalls gestiegen: Für Lieferung im November 2021 im low um 1,02 $/b sowie im high um 1,16 $/b, für Dezember um 1,10 $/b bzw. 1,26 $/b und für Januar 2022 um 2,28 $/b bzw. 2,04 $/b. Für den Dreimonatszeitraum lagen die Notierungen zuletzt zwischen 69,84 $/b und 73,66 $/b. Die Handelspreise für RBOB Gasoline folgten der allgemeinen Tendenz und stiegen überwiegend. Sie lagen zuletzt für Abnahme von Oktober bis Dezember 2021 zwischen 2,03 $/l und 2,18 $/l. Die Erdgasnotierungen gaben erstmals nach längerer Zeit nach und bewegten sich für Lieferung von Oktober bis Dezember 2021 zuletzt zwischen 4,75 $/MMBtu und 5,29 $/MMBtu.

Der OPEC-Korbpreis stieg im Vergleich Freitag zu Freitag deutlich um 2,07 $ auf 76,21 $/b.

Im Tkw-Geschäft ab Lager und Raffinerie sind die Preise für die Mitteldestillate deutlich gestiegen, bei Super E5 kam es zu Preiskorrekturen nach unten.

Die Heizölpreise sind im Vergleich Woche zu Woche gestiegen. Im bundesweiten Durchschnitt verteuerte sich eine 3.000 l-Standardpartie der Premiumqualität zum Stichtag Mittwoch um 1,21 Euro auf 78,45 Euro/100 l.

Die Kraftstoffpreise veränderten sich im Wochenvergleich nur wenig. Ottokraftstoff blieb konstant. Diesel verteuerte sich um 1 Cent/l. Damit kostete Super E5 zuletzt 163,9 Cent/l und Dieselkraftstoff 142,9 Cent/l.