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Marktbericht KW 40

Die Rohölnotierungen sind im Wochenvergleich deutlich gefallen. Brent-Nordsee-Rohöl verbilligte sich für November 2020 um 3,30 $/b, für Dezember um 2,60 $/b und für Januar 2021 um 2,40 $/b. Für den Dreimonatszeitraum bewegten sich die Preise zwischen 38,50 $/b und 42,90 $/b. Die Notierungen für WTI sind im Dreimonatszeitraum im Vergleich Freitag zu Freitag ebenfalls gefallen: für Lieferung im November dieses Jahres um 2,91 $/b im low und 1,99 $/b im high, für Dezember um 2,83 $/b bzw. 1,96 $/b und für Januar 2021 um 2,79 $/b bzw. 1,93 $/b. Die Preise für den Dreimonatszeitraum bewegten sich zuletzt zwischen 37,22 $/b und 41,25 $/b. Der OPEC-Korbpreis ist im Vergleich Freitag zu Freitag ebenfalls deutlich um 3,84 $ auf 38,09 $/b gefallen.

Die Notierungen am Rotterdamer spot-Markt haben, der allgemeinen Tendenz folgend, nachgegeben. Und zwar für Eurobob um 31 $/t, für Superbenzin um 22 $/t, für Gasöl um 15 $/t bzw. 16 $/t, für Heizöl schwer (1 % S) und Dieselkraftstoff um je 13 $/t. Die ARA-Biodieselnotierungen sind nach Angaben des O.M.R. Oil Market Report, Kellinghusen, für Fame 0, für Fame -10 sowie für RME um je 20 $/t gestiegen.

Im Tkw-Geschäft ab Lager und Raffinerie kam es speziell bei Superbenzin zu Preisanpassungen nach unten. Die Mitteldestillate verteuerten sich überwiegend.

Die Heizölnotierungen sind im Wochenvergleich ebenfalls gefallen. Eine 3.000 l Standardpartie der Premiumqualität verbilligte sich zum Stichtag Mittwoch im Bundesdurchschnitt um 0,20 Euro auf 42,70 Euro/100 l.

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen haben sich im Wochenvergleich nur wenig verändert. Ottokraftstoff verteuerte sich um 1 Cent/l, der Preis für Dieselkraftstoff blieb konstant. Damit kostete Super E5 im Bundesdurchschnitt zuletzt 129,9 Cent/l und Diesel 104,9 Cent/l.