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Marktbericht KW 41

Die Rohölpreise sind im Wochenvergleich deutlich gestiegen. Brent-Nordsee-Rohöl verteuerte sich für November 2020 um 3,30 $/b und für Dezember dieses Jahres sowie Januar 2021 um 3,40 $/b. Für den Dreimonatszeitraum bewegten sich die Preise zwischen 40,10 $/b und 43,90 $/b. Die Notierungen für WTI sind im Dreimonatszeitraum im Vergleich Freitag zu Freitag ebenfalls gestiegen: für Lieferung im November dieses Jahres um 3,75 $/b im low und 2,82 $/b im high, für Dezember um 3,73 $/b bzw. 2,54 $/b und für Januar 2021 um 3,65 $/b bzw. 2,78 $/b. Die Preise für den Dreimonatszeitraum bewegten sich zuletzt zwischen 37,00 $/b und 42,05 $/b. Der OPEC-Korbpreis ist im Vergleich Freitag zu Freitag ebenfalls deutlich um 3,52 $ auf 41,61 $/b gestiegen.

Die Notierungen am Rotterdamer spot-Markt sind der allgemeinen Entwicklung folgend deutlich gestiegen – und zwar Gasöl um 33 $/t bzw. 34 $/t, Dieselkraftstoff um 33 $/t, Eurobob um 29 $/t, Heizöl schwer (1 % S) um 25 $/t sowie Superbenzin um 23 $/t. Die ARA-Biodieselnotierungen stiegen nach O.M.R.-Angaben für Fame 0 um 35 $/t und für Fame -10 sowie für RME um je 15 $/t.

ImTkw-Geschäft ab Lager und Raffinerie kam es überwiegend zu Preiskorrekturen nach oben.

Die Heizölnotierungen sind im Wochenvergleich ebenfalls gestiegen. Eine 3.000 l Standardpartie der Premiumqualität verteuerte sich zum Stichtag Mittwoch im Bundesdurchschnitt um 0,85 Euro auf 43,55 Euro/100 l.

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen sind im Wochenvergleich gestiegen. Ottokraftstoff verteuerte sich um 1 Cent/l und Dieselkraftstoff um 2 Cent/l. Damit kostete Super E5 im Bundesdurchschnitt zuletzt 130,9 Cent/l und Diesel 106,9 Cent/l.