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Marktbericht KW 46

Die Rohölpreise sind im Wochenvergleich deutlich gestiegen. Brent-Nordsee-Rohöl verteuerte sich für Dezember 2019 sowie Januar und Februar 2020 um 1,60  $/b. Für den Dreimonatszeitraum bewegten sich die Preise zwischen 61,50 $/b und 63,50 $/b. WTI hat sich im Dreimonatszeitraum im Vergleich Freitag zu Freitag überwiegend verteuert. Für Lieferung im Dezember 2019 verteuerte es sich um 0,30 $/b im low und verbilligte sich leicht um 0,01 $/b im high, für Januar 2020 verteuerte es sich um 0,40 $/b bzw. 0,09 $/b und für Februar um 0,46 $/b bzw. 0,15 $/b. Die Preise für den Dreimonatszeitraum bewegten sich zuletzt zwischen 56,43 $/b und 57,77 $/b. Der OPEC-Korbpreis ist im Vergleich Freitag zu Freitag um 1,14 $ auf 63,12 $/b gestiegen.

Die Notierungen am Rotterdamer spot-Markt entwickelten sich erneut unterschiedlich. Heizöl schwer (1 % S) verbilligte sich deutlich um 20 $/t, Eurobob um 9 $/t sowie Superbenzin um 4 $/t. Dagegen verteuerte sich Dieselkraftstoff um 12 $/t bzw. 13 $/t sowie Gasöl um 10 $/t bzw. 11 $/t. Die ARA-Biodieselnotierungen fielen nach O.M.R.-Angaben für Fame 0 um 10 $/t bis 15 $/t und stiegen für Fame -10 sowie RME um je 40 $/t.

Im Tkw-Geschäft ab Lager und Raffinerie kam es überwiegend zu Preisanpassungen nach unten.

Die Heizölnotierungen sind im Wochenvergleich erneut gesunken. Eine 3.000 l-Standardpartie der Premiumqualität verbilligte sich zum Stichtag Mittwoch im Bundesdurchschnitt um 1,55 Euro auf 67,15 Euro/100 l.

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen haben sich im Vergleich Freitag zu Freitag nur wenig verändert. Ottokraftstoff verbilligte sich um 1 Cent/l. Der Preis für Dieselkraftstoff blieb konstant. Damit kostete Super E5 im Bundesdurchschnitt zuletzt 141,9 Cent/l und Diesel 126,9 Cent/l.