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Marktbericht KW 47

Die Rohölnotierungen haben sich im Wochenvergleich unterschiedlich entwickelt. Brent-Nordsee-Rohöl verteuerte sich für Dezember 2019 um 1,60 $/b und verbilligte sich für Januar 2020 um 0,10 $/b sowie für Februar um 0,20 $/b. Für den Dreimonatszeitraum bewegten sich die Preise zwischen 60,50 $/b und 65,00 $/b. WTI hat sich im Dreimonatszeitraum bei Wechsel des Frontmonats im Vergleich Freitag zu Freitag deutlich verteuert. Für Lieferung im Januar 2020 um 1,25 $/b im low und 1,28 $/b im high, für Februar um 0,98 $/b bzw. 0,99 $/b und für März um 0,68 $/b bzw. 0,70 $/b. Die Preise für den Dreimonatszeitraum bewegten sich zuletzt zwischen 55,05 $/b und 58,40 $/b. Der OPEC-Korbpreis ist im Vergleich Freitag zu Freitag um 1,44 $ auf 64,56 $/b gestiegen.

Die spot-Markt-Notierungen in Rotterdam entwickelten sich wieder unterschiedlich. Heizöl schwer (1 % S) verbilligte sich deutlich um 10 $/t bis 30 $/t, Dieselkraftstoff um 7 $/t sowie Gasöl um 4 $/t bzw. 5 $/t. Dagegen verteuerte sich Superbenzin um 22 $/t bzw. 23 $/t und Eurobob um 17 $/t bzw. 18 $/t. Die ARA-Biodieselnotierungen stiegen nach O.M.R.-Angaben für Fame 0 um 5 $/t sowie für Fame -10 und RME um je 5 $/t bis 10 $/t.

Im Tkw-Geschäft ab Lager und Raffinerie fielen die Preise der Produkte an allen Handelsplätzen im low und stiegen im high. Nur Superbenzin verbilligte sich in Karlsruhe und Ingolstadt generell.

Die Heizölnotierungen sind im Wochenvergleich gesunken. Eine 3.000 l-Standardpartie der Premiumqualität verbilligte sich zum Stichtag Mittwoch im Bundesdurchschnitt um 0,70 Euro auf 66,45 Euro/100 l.

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen haben sich im Vergleich Freitag zu Freitag nur wenig verändert. Ottokraftstoff verbilligte sich um 1 Cent/l. Der Preis für Dieselkraftstoff blieb konstant. Damit kostete Super E5 im Bundesdurchschnitt zuletzt 140,9 Cent/l und Diesel 126,9 Cent/l.