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Marktbericht KW 48

Die Rohölpreise sind im Vergleich Woche zu Woche erneut gestiegen. Brent-Nordsee-Rohöl verteuerte sich für Dezember 2020 und Januar 2021 um 4,20 $/b und für Februar um 4,10 $/b. Für den Dreimonatszeitraum bewegten sich die Preise zwischen 44,60 $/b und 48,40 $/b. Die Notierungen für WTI sind im Dreimonatszeitraum bei Wechsel des Frontmonats im Vergleich Freitag zu Freitag gestiegen: für Lieferung im Januar 2021 um 3,04 $/b im low und 4,33 $/b im high, für Februar 2021 um 3,16 $/b bzw. 4,24 $/b und für März um 3,11 $/b bzw. 4,13 $/b. Die Preise für den Dreimonatszeitraum bewegten sich zuletzt zwischen 42,29 $/b und 46,37 $/b. Der OPEC-Korbpreis ist im Vergleich Freitag zu Freitag um 3,41 $ auf 46,79 $/b gestiegen.

Die Notierungen am Rotterdamer spot-Markt sind ebenfalls deutlich gestiegen – und zwar für Dieselkraftstoff um 30 $/t bis 34 $/t, für Gasöl um 33 $/t, für Eurobob um 32 $/t, für Superbenzin um 29 $/t sowie für Heizöl schwer (1 % S) um 17 $/t bis 19 $/t. Die ARA-Biodieselnotierungen sind nach O.M.R.-Angaben für Fame 0 konstant geblieben und für Fame -10 und RME um je 30 $/t gefallen.

Im Tkw-Geschäft ab Lager und Raffinerie sind die Preise generell an allen Handelsplätzen gestiegen.

Die Heizölnotierungen sind im Wochenvergleich ebenfalls gestiegen. Eine 3.000 l Standardpartie der Premiumqualität verteuerte sich zum Stichtag Mittwoch im Bundesdurchschnitt um 2,95 Euro auf 47,70 Euro/100 l.

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen sind im Vergleich Woche zu Woche gestiegen. Und zwar für Otto- sowie Dieselkraftstoff um je 1 Cent/l. Damit kostete Super E5 im Bundesdurchschnitt zuletzt 127,9 Cent/l und Diesel 108,9 Cent/l.