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Marktbericht KW 53

Die Rohölpreise sind über die Feiertage gefallen. Brent-Nordsee-Rohöl verbilligte sich im Vergleich Mittwoch zu Mittwoch für Februar 2021 um 0,90 $/b, für März um 0,20 $/b. Für April kam es zu keiner Preisänderung. Für den Dreimonatszeitraum bewegten sich die Preise zwischen 50,50 $/b und 51,60 $/b. Die Notierungen für WTI haben sich im Dreimonatszeitraum im Vergleich Freitag zu Freitag nur wenig verändert: für Lieferung im Februar 2021 stiegen die Preise um 0,21 $/b im low und fielen im high um 0,04 $/b, für März stiegen sie im low um 0,19 $/b und fielen im high um 0,04 $/b und für April stiegen sie um 0,14 $/b bzw. fielen um 0,02 $/b. Die Preise für den Dreimonatszeitraum bewegten sich zuletzt zwischen 47,50 $/b und 48,74 $/b. Der OPEC-Korbpreis ist im Vergleich Donnerstag zu Donnerstag um 0,07 $ auf 50,24 $/b gefallen.

Die Notierungen am Rotterdamer spot-Markt sind weiter gestiegen – und zwar für Eurobob um 5 $/t, für Superbenzin um 4 $/t, für Gasöl um 2 $/t bzw. 3 $/t, für Heizöl schwer (1 % S) um 2 $/t sowie für Dieselkraftstoff um 1 $/t bzw. 2 $/t. Die ARA-Biodieselnotierungen haben sich nach O.M.R.-Angaben für Fame 0, Fame -10 und RME nicht verändert.

Im Tkw-Geschäft ab Lager und Raffinerie kam es überwiegend zu Preisanpassungen nach oben.

Die Heizölnotierungen sind im Wochenvergleich ebenfalls weiter gestiegen. Eine 3.000 l Standardpartie der Premiumqualität verteuerte sich zum Stichtag Mittwoch im Bundesdurchschnitt um 0,95 Euro auf 54,25 Euro/100 l.

Die Kraftstoffpreise an den Tankstellen haben sich im Vergleich Woche zu Woche deutlich verteuert. Die Preise für Otto- und Dieselkraftstoff stiegen um je 7 Cent/l. Damit kostete Super E5 im Bundesdurchschnitt zuletzt 138,9 Cent/l und Diesel 122,9 Cent/l.