NEUIGKEITEN

aus der Branche!

Personal

Cai-Delf Harms neuer Chef für Shell Energy in Deutschland

Cai-Delf Harms (56) hat zum 1. August dieses Jahres die Position des Vorsitzenden der Geschäftsführung der SEDG Shell Energy Deutschland GmbH am Hauptsitz der Shell in Deutschland in Hamburg übernommen.

Er folgt auf Georgia Arnaboldi, die nach London geht und dort als eine von fünf General Managern im Rahmen der neu geschaffenen Struktur der Shell Energy Europe Ltd. (SEE) für „Markets“ zuständig sein wird. Ihre Kollegen zeichnen innerhalb der neuen Struktur für die Sparten Gas, Power, Environmental Products sowie Product & Market development verantwortlich.

Damit ist die neue Struktur künftig streng auf die jeweiligen Sparten ausgerichtet und reflektiert so einerseits besser die derzeitigen Marktgegebenheiten und erlaubt andererseits den direkten Bezug zum Kunden in den jeweiligen Märkten. Außerdem profitieren die Sparten von der Expertise der Shell-Gruppe im Trading und Business Development.

Folgerichtig wird die bislang geltende geografische Aufteilung nach Nord/West und Süd/Ost aufgelöst. Im deutschen Markt wird es künftig fünf Teams geben, die sich um strategische Kunden kümmern und diesen jeweils maßgeschneiderte Energielösungen aus dem gesamten Portfolio der einzelnen Sparten anbieten.

Den Bedürfnissen der Kunden entsprechend wird sich das Angebot in Richtung „environmental products“ weiter diversifizieren. Nach Aussage von C.-D. Harms wird die SEE neben Erdgas, Strom und Kohlendioxid-Zertifikaten in Zukunft auch eine breite Palette von Grünzertifikaten wie GoS (Guarantees of Origin) und Voluntary carbon Offsets, erneuerbaren Strom und Biogas anbieten.

Damit unterstreicht das Unternehmen nicht zuletzt die Strategie der Shell-Gruppe, dabei zu helfen, die weltweiten Energiesysteme in eine kohlendioxidärmere Zukunft zu überführen. Für Ben van Beurden, Chief Executive Officer der Shell, ist klar, dass die Art und Weise, wofür Energie genutzt wird verändert werden muss. Die Shell will ihren Teil dazu beitragen, indem sie Lösungen anbietet, die den Kunden helfen, ihre Emissionen zu senken.

Shell hat sich verpflichtet, den „net carbon foot-print“ seiner Produkte um bis zu 20 % bis 2035 zu reduzieren.