NEUIGKEITEN

aus der Branche!

Personal

EnBW-Aufsichtsrat ernennt Andreas Schell zum neuen Vorstandsvorsitzenden – Amtsübernahme im Laufe des vierten Quartals

Der Aufsichtsrat der EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, hat in seiner außerordentlichen Sitzung am 7. April 2022 Andreas Schell (52), derzeit Vorsitzender des Vorstands der Rolls-Royce Power Systems AG, Friedrichshafen, für die Dauer von drei Jahren zum Vorsitzenden des Vorstands der EnBW AG bestellt. A. Schell wird seine neue Aufgabe im Laufe des vierten Quartals antreten. Er folgt damit auf Frank Mastiaux (58), der bereits im vorigen Jahr angekündigt hat, nach zehn Jahren an der EnBW-Spitze seinen Ende September 2022 auslaufenden Vertrag nicht mehr zu verlängern.

Der studierte und auf Energietechnik spezialisierte Maschinenbau-Ingenieur A. Schell begann seine berufliche Laufbahn 1996 bei Daimler-Chrysler in Stuttgart und wechselte 2009 zur UTC Aerospace Systems Corp., Charlotte, wo er in unterschiedlichen führenden Positionen tätig war. Den Vorstandsvorsitz der Rolls-Royce Power Systems übernahm er 2017. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen von einem traditionellen Hersteller von Diesel- und Gasmotoren zu einem modernen Anbieter integrierter, nachhaltiger Antriebslösungen hin zu kompletten Energiesystemen. Im Vordergrund stand dabei die konsequente Ausrichtung des Unternehmens und seiner Produkte auf die Anforderungen der Energie- und Mobilitätswende mit den Schwerpunkten Dekarbonisierung und Digitalisierung.

Für Lutz Feldmann, Vorsitzender des EnBW-Aufsichtsrates, ist diese überzeugende Transformation in ihrer Logik und Dynamik vergleichbar mit dem Veränderungsprozess der EnBW. Dieser muss in den kommenden Jahren mit gleicher Intensität und unvermindertem Tempo fortgesetzt werden, wie das unter der Führung von F. Mastiaux erfolgreich geschehen ist, um die selbst gesetzten anspruchsvollen Wachstumsziele zu erreichen. Vor diesem Hintergrund freut sich das Management der EnBW sehr, mit A. Schell einen international erfahrenen Top-Manager gewonnen zu haben, der strategisch konsequent vorgeht, tiefgreifende Unternehmensveränderungen erfolgreich und mit hoher Effizienz gestalten kann und sich darüber hinaus in den anspruchsvollen Märkten der Energie- und Mobilitätswende sehr gut auskennt. L. Feldmann zeigt sich zuversichtlich, dass die EnBW unter der neuen Führung ihre Wettbewerbsfähigkeit weiterentwickeln und ihre vielfältigen Marktchancen im In- und Ausland erfolgreich wahrnehmen wird.

Laut A. Schell hat sich die EnBW auf beeindruckende Weise zu einem leistungsfähigen modernen Energieunternehmen gewandelt, das viele innovative Energie- und Infrastruktur-Lösungen entwickelt hat und heute auf vielversprechenden Märkten breit und gut aufgestellt ist. Zusammen mit dem Vorstandsteam und den Mitarbeitern der EnBW will er diesen eingeschlagenen Kurs konsequent weiterverfolgen. Außerdem möchte er das Unternehmen auch weiter vor dem Hintergrund aktueller Fragen wie der Versorgungssituation für die EnBW-Kunden zukunftssicher positionieren.