NEUIGKEITEN

aus der Branche!

Personal

MiRO: Geschäftsführer Ralf Schairer verlässt Raffinerie für neue Herausforderung

An der Spitze der größten deutschen Raffinerie, der MiRO Mineraloelraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, Karlsruhe, steht eine personelle Veränderung an. Ende August 2020 wird der technische Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung Ralf Schairer (55) das Unternehmen verlassen.

Der Diplom-Ingenieur trat nach seinem Studium an der Universität Stuttgart 1991 in den ExxonMobil-Konzern ein. In den 24 Jahren, die er für den Konzern tätig war, arbeitete er weltweit in leitender Funktion sowohl in Konzernraffinerien als auch in den Konzernverwaltungen in Hamburg, Fairfax, Paris und Brüssel. Bevor er als Geschäftsführer zur MiRO kam, war er auf seiner letzten Position Raffinerieleiter in Saudi Arabien. Neben seiner Raffinerieleitertätigkeit engagierte er sich in verschiedenen Verbänden und Gremien. Im Juli dieses Jahres wurde er in den Aufsichtsrat der TechnologieRegion Karlsruhe GmbH gewählt, in der die MiRO seit Dezember 2017 Gesellschafterin ist.

Nach fünf Jahren endet der Geschäftsführervertrag von R. Schairer. Er wird sich jetzt einer neuen beruflichen Herausforderung an einem internationalen Ölstandort im Mittleren Osten stellen. R. Schairer hat die Entwicklung des Raffineriestandortes maßgeblich vorangetrieben und nachhaltig geprägt. Unter seiner Führung wurde bei der MiRO viel bewegt, um den Raffineriestandort fit für die Zukunft zu machen und auf die anstehenden Herausforderungen bestmöglich vorzubereiten. Dazu zählt das größte Projektpaket in der Geschichte der Raffinerie, welches im kommenden Frühjahr im Rahmen einer TÜV-Großinspektion abgewickelt wird.

Die Nachfolgeregelung wird von den MiRO-Gesellschaftern noch geklärt. Bis auf Weiteres leitet der kaufmännische Geschäftsführer Markus Scheib die Raffinerie mit Unterstützung des Managementteams.

Die MiRO beschäftigt 1.000 Mitarbeiter und ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Phillips 66 Continental Holding GmbH, Hamburg (18,75 %), der Esso Deutschland GmbH, Hamburg (25 %), der Rosneft Deutschland GmbH, Berlin (24 %) und der Shell Deutschland Oil GmbH, Hamburg (32,25 %).