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OMV: Alfred Stern folgt als CEO auf Rainer Seele

Der Aufsichtsrat der OMV AG, Wien, hat in der Sitzung vom 1. Juni 2021 Alfred Stern (56) zum neuen Vorstandsvorsitzenden und Chief Executive Officer der OMV bestellt. A. Stern hat die Bestellung angenommen. Diese erfolgt mit Wirkung ab 1. September 2021 für die Dauer von drei Jahren mit einer Verlängerungsoption um weitere zwei Jahre vorbehaltlich der beidseitigen Zustimmung. A. Stern ist aktuell OMV-Vorstandsmitglied für den Bereich Chemicals & Materials. Der derzeitige Vorstandsvorsitzende und CEO der OMV Rainer Seele wird mit dem 31. August 2021 einvernehmlich aus dem Vorstand ausscheiden.

Nach Informationen von Mark Garrett, Vorsitzender des Aufsichtsrates der OMV, steht die OMV am Beginn einer Transformation in Richtung Chemie- und Kreislaufwirtschaft, in der es ein großes Portfolio entlang einer weitreichenden Wertschöpfungskette zu managen gilt – vom Bohrloch über die Raffinerien und Tankstellen bis zu hochwertigen Chemieprodukten und zum Recycling. Er begrüßt es, dass das Unternehmen in dieser entscheidenden Phase, A. Stern als CEO für diese Aufgabe gewinnen konnte. Für M. Garrett ist A. Stern mit seiner Fachkompetenz und internationalen Managementerfahrung sowie Erfahrung als CEO in der chemischen Industrie eine sehr gute Besetzung. Der designierte CEO hat mit seinem Team in den vergangenen Jahren nicht nur das Polyolefin-Business der Borealis AG, Wien, sehr gut im Markt positioniert, sondern das Unternehmen auch in Richtung Kreislaufwirtschaft weiterentwickelt.

Nach Aussage von M. Garrett hat R. Seele mit seinem Vorstandsteam das Portfolio der OMV entscheidend umgebaut, die Ertragskraft deutlich gesteigert und damit die besten Voraussetzungen für jene Transformation geschaffen, in der sich die OMV jetzt befindet. Zugleich hat er mit der Borealis-Akquisition einen ersten großen und richtungsweisenden Schritt in diesem Transformationsprozess gesetzt.

Die OMV-Gruppe mit ihren Beteiligungen ist aus Sicht von A. Stern ein Konzern mit großem Potenzial, breitem Know-how sowie erstklassigen Mitarbeitern. Das sind ideale Voraussetzungen für den bevorstehenden Transformationsprozess. Die Energiewende wird die Rahmenbedingungen in den verschiedenen Märkten und Sparten jeweils anders und unterschiedlich schnell verändern. Die Dekarbonisierung des Geschäfts wird weiter vorangetrieben und diese Veränderungen über das gesamte Produktportfolio hinweg einschließlich der Kreislaufwirtschaft aktiv genutzt, um weiter profitabel und nachhaltig erfolgreich zu wachsen.