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eFuel Alliance verlangt Umstellung der Energiesteuer statt Kraftstoffpreiserhöhung

Die eFuel Alliance e. V., Hamburg, unterstützt die Europäische Kommission in ihrem Vorhaben, die Energiesteuerrichtlinie (ETD) zu modernisieren und an die Notwendigkeiten des Klimaschutz anzupassen. Nach Auffassung von Ralf Diemer, Geschäftsführer der eFuel Alliance, muss der positive Beitrag, den verschiedene Energieträger zur CO2-Reduktion in zahlreichen Sektoren leisten können, berücksichtigt werden. Für ihn ist es klimapolitisch unglaubwürdig, wenn konventionelle Kraftstoffe weiter in gleicher Weise besteuert werden wie alternative nachhaltige Kraftstoffe. R. Diemer betont außerdem die wichtige Signalwirkung für Kraftstofflieferanten und -kunden, dass es sich lohnt, klimafreundliche Kraftstoffe zu liefern und zu kaufen.

E-Fuels können maßgeblich dazu beitragen, dass die Benzinpreise in Zukunft stabil bleiben. Eine Umstellung der Energiesteuer wird laut der eFuel Alliance für einen sozial gerechten Übergang zu erneuerbaren und kohlenstoffarmen Kraftstoffen im Einklang mit den europäischen Klimaschutzzielen sorgen.

Statt einer mengenbasierten Besteuerung fordert R. Diemer die Einführung einer Steuer auf Basis des CO2-Fußabdrucks von Energieprodukten nach der europäischen Erneuerbaren-Energien-Richtlinie, die den tatsächlichen Emissionsminderungsbeitrag von erneuerbaren und kohlenstoffarmen Kraftstoffen widerspiegelt.

Die Unterstützung der EU-Kommission für den Green Deal wird sich daran ablesen lassen, ob eine Umstellung der Energiesteuer dieses Mal gelingt. Der Vorschlag der eFuel Alliance garantiert nach eigenen Angaben gleichbleibende Steuereinkünfte für die EU-Mitgliedsstaaten und sichert stabile Kraftstoffpreise auch an der Tankstelle.