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LNG-Terminal in Wilhelmshaven – Botschafter von Katar besucht den Hafen

Am 22. November dieses Jahres besuchte auf Einladung der Oldenburgischen IHK der Botschafter des Arabischen Emirats Katar, Saoud bin Abdulrahman Al Thani, Oldenburg und Wilhelmshaven zu einem Informationsaustausch über die Errichtung von LNG-Importinfrastruktur in Wilhelmshaven. Gemeinsam stellten Katja Baumann, Geschäftsführerin der Mariko GmbH, Leer, und John H. Niemann, Präsident der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e. V. (WHV e. V.), die sehr guten Bedingungen und Vorteile des Wilhelmshavener Hafens für die Entwicklung einer LNG-Importinfrastruktur an der Jade vor.

Der Beirat der Wilhelmshavener Hafenwirt-schafts-Vereinigung, bestehend aus dem Geschäftsführer der Nord-West Oelleitung (NWO) Dr. Jörg Niegsch, HES International Geschäfts-führer Paul van Poecke, HES Wilhelmshaven Geschäftsführer Sven Partzsch und J. H. Nie-mann, zeigten und erläuterten dem Katari die möglichen drei Standorte für den LNG-Import in Wilhelmshaven.

Der Botschafter favorisiert Wilhelmshaven als LNG-Standort, da er im Vergleich mit anderen Hafenstandorten die besten Konditionen auf-weist. Dabei hebt er deutlich hervor, dass Katar an einer nachhaltigen und strategisch langfristigen Investition interessiert ist und dafür einen inländischen Partner sucht. Bisher fehlt die endgültige Zusage der Bundes- und Landesregierung, an welchem Hafenstandort ein LNG-Terminal entstehen soll.

Katar ist der weltweit größte Exporteur von Flüssigerdgas und möchte die Pläne zum Bau eines LNG-Terminals in Deutschland unterstützen.

Die Mariko GmbH, die Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung e. V. und die Oldenburgische IHK bereiten die Einrichtung einer Geschäftsstelle für die „Entwicklung einer LNG-Infrastruktur an der Nordsee“ vor und arbeiten an der Entwicklung eines LNG-Terminals in Wilhelmshaven.