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ADAC ist neuestes Mitglied der eFuel Alliance

Der ADAC Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e. V., München, ist das neueste Mitglied in der eFuel Alliance, dem Zusammenschluss der führenden europäischen eFuels-Produzenten und Befürworter. Mit dem ADAC tritt erstmals eine Verbraucherorganisation der eFuel Alliance bei. Damit soll deutlich gemacht werden, dass die eFuel Alliance nicht nur eine Interessenvertretung von über 150 Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette von eFuels ist, sondern auch eines jeden einzelnen Verbrauchers, denn diese sind am Ende von der Transformation zu klimafreundlicher Energieversorgung und damit auch klimafreundlicher Mobilität am meisten betroffen.

Die eFuel Alliance freut sich laut Dr. Monika Griefahn, Sprecherin der eFuel Alliance, sehr über die neue Mitgliedschaft des ADAC. Mit über 21 Mio. Mitgliedern ist der ADAC unverändert eine der größten Organisationen überhaupt in der EU. M. Griefahn ist überzeugt davon, dass der Weg in die klimaneutrale Welt nur gelingen kann, wenn alle Teile der Wirtschaft und der Gesellschaft mitgenommen werden.

Individuelle Mobilität bei geringen Kosten

Dem ADAC und der eFuel Alliance ist klar, dass es zur Erreichung von klimaneutraler individueller Mobilität zu möglichst vernünftigen Kosten und Preisen alle verfügbaren Technologien und Lösungen braucht. Elektromobilität ist dabei ein zentraler Baustein, aber nicht die einzige Lösung, denn oft sind batteriegetriebene Fahrzeuge für Langstrecken oder schwere Lasten nur unzureichend geeignet. Gerade in Gebieten mit geringerer Kaufkraft oder zu wenig Infrastruktur werden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren weiter eine große Rolle spielen. Alternative Kraftstoffe wie eFuels bieten den großen Vorteil, dass sie eine existierende Infrastruktur nutzen und den gängigen Kraftstoffen beigemischt werden können. Dadurch können auch zu große Preissprünge am Anfang vermieden werden, da geringere Mengen einen geringeren Einfluss auf Tankstellenpreise haben. Langfristig können über Skaleneffekte Preisanstiege vermieden werden, wenn eFuels in Masse an geeigneten Standorten beispielsweise. im globalen Sonnen- und Windgürtel hergestellt und importiert werden. So ist klimaneutrale Mobilität möglich, ohne dass ein Großteil der Bevölkerung auf individuelle Mobilität verzichten muss.

Klimafreundliche Mobilität in Satzung aufgenommen

ADAC-Technikpräsident Karsten Schulze sieht eine der größten Herausforderungen darin, Klimaschutzziele zu erreichen, ohne die Bevölkerung zu überfordern oder Mobilität unverhältnismäßig einzuschränken. Seiner Aussage nach ist klimafreundliche Mobilität ein Kernanliegen des ADAC, das auch in der Satzung des Vereins festgehalten ist. Um Klimaschutzziele im Verkehr zu erreichen, wird es jenseits des Hochlaufs der Elektromobilität entscheidend sein, dass auch der Pkw-Bestand einen Beitrag leisten kann. Im Jahr 2030 werden noch mindestens 30 Mio. Pkw-Bestandsfahrzeuge mit Diesel- oder Ottomotor in Deutschland unterwegs sein, die ohne eFuels nicht kohlenstoffdioxidreduziert genutzt und perspektivisch klimaneutral betrieben werden können. Weltweit sind es 1,4 Mrd. Fahrzeuge. Die Mitgliedschaft des ADAC in der eFuel Alliance ergibt sich für den ADAC aus dieser Positionierung.

Klare Lösungen hinsichtlich Zulassungen gefordert

eFuels werden in vielen Bereichen gebraucht werden. Daher ist der industrialisierte Hochlauf an dafür besonders geeigneten Orten so wichtig. Es ist deswegen richtig, dass die Verhandler in Berlin den Verkehrsbereich – auch den Straßenverkehr – explizit in die Sondierungsgespräche eingeschlossen haben. Die eFuels Alliance erwartet von den Koalitionären eine klare Lösung wie Neufahrzeuge, die nachweislich mit eFuels versorgt sind, auch zukünftig zugelassen werden können.

Über 150 Mitglieder

Weiterführende Informationen zur eFuel Alliance sind auf der Website https://www.efuel-alliance.eu/de zu finden. Der eFuel Alliance mit Niederlassungen in Berlin und Brüssel gehören derzeit bereits über 150 Unternehmen, Institutionen, Verbände sowie Einzelpersonen entlang der gesamten eFuels-Wertschöpfungskette an.