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Lanxess blickt auf erfolgreiches Jahr zurück und erhöht erneut Dividende

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess AG, Köln, hat auf der diesjährigen Hauptversammlung für das vergangene Geschäftsjahr ein positives Fazit gezogen. 2018 war ein erfolgreiches Jahr: Strategisch, operativ und mit Blick auf die Zukunftsfähigkeit. Nach Aussage des Vorstandsvorsitzenden der Lanxess AG, Matthias Zachert, belegen die Geschäftszahlen, dass das Unternehmen aktuell ertragsstärker, stabiler und wettbewerbsfähiger ist.

Im Geschäftsjahr 2018 stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen um 9,8 % auf rund 1 Mrd. Euro, nach 925 Mio. Euro im Vorjahr. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen erreichte 14,1 %. Der Konzernumsatz des Unternehmens stieg im Vergleich zum Vorjahr um 10,2 % von rund 6,5 Mrd. Euro auf rund 7,2 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis lag mit 431 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 87 Mio. Euro. Grund dafür waren das im Vergleich zum Vorjahr bessere operative Ergebnis sowie Effekte aus der Veräußerung des Anteils in Höhe von 50 % an der. Außerdem war das Vorjahresergebnis durch höhere Einmalaufwendungen belastet.

Neuausrichtung weiter vorangetrieben – Im Geschäftsjahr 2018 hat das Unternehmen einen weiteren Meilenstein der Neuausrichtung erreicht und am 31. Dezember den Verkauf des noch verbliebenen 50 %-Anteils am Kautschukunternehmen Arlanxeo abgeschlossen. Damit wurde laut M. Zachert den Zeiten übermäßiger Abhängigkeit von bestimmten Kundenindustrien oder Rohstoffen ein Ende gesetzt. Mit dem Erlös hat das Unternehmen weitere unternehmerische Handlungsfreiheit erhalten und kann seinen Wachstumskurs beibehalten.

Gut in das Geschäftsjahr 2019 gestartet – Trotz konjunktureller Eintrübung ist die Lanxess gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg im ersten Quartal 2019 um 1,9 % auf 275 Mio. Euro nach 270 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen verbesserte sich von 14,9 % auf 15,1 %. Der Konzernumsatz lag mit rund 1,8 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. Das Konzernergebnis stieg um 3,7 % von 81 Mio. Euro auf 84 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr 2019 erwartet das Lanxess-Management ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 1 Mrd. Euro und rund 1,1 Mrd. Euro.

Plädoyer für Europa – Nach Mitteilung von M. Zachert liegt eine stabile, starke und handlungsfähige EU im Interesse von Lanxess. In den EU-Staaten agiert das Unternehmen an 34 Standorten, beschäftigt mehr als 9.000 Mitarbeiter und erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund 3,1 Mrd. Euro. Es wird auch weiter in Europa investiert weil für M. Zachert hier faire und verlässliche Rahmenbedingungen für die Geschäfte herrschen.