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Raiffeisen-Genossenschaften gestalten Energiewende im ländlichen Raum

Die Raiffeisen-Genossenschaften leisten nach Aussage von Dr. Henning Ehlers, Hauptgeschäftsführer des DRV Deutscher Raiffeisenverband e. V., Berlin, einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende im ländlichen Raum. Sie entwickeln sich gleichermaßen zu Händlern, Projektierern und Dienstleistern für Energie aus alternativen Quellen.

Im Mittelpunkt der wirtschaftlichen Aktivitäten der knapp 400 im Raiffeisenverband zusammengeschlossenen Warengenossenschaften stehen die Bedürfnisse der Mitglieder sowie die Entwicklung des ländlichen Raums. Um dieses Ziel zu erreichen, stehen Genossenschaften ihren Kunden als Dienstleister zur Seite, wenn es um den Aufbau und den Betrieb von Anlagen für die Erzeugung von erneuerbaren Energien geht.

Die Raiffeisen-Genossenschaften zählen außerdem zu den wichtigsten Händlern von Kraft- und Brennstoffen in Deutschland. Sie sind der fünftgrößte Betreiber von Tankstellen und ergänzen ihr Angebot zunehmend durch Ladesäulen für Elektromobile. Sie passen darüber hinaus seit Jahren ihr Produktportfolio den Bedürfnissen des Marktes im Hinblick auf erneuerbare Energien an. Zusätzliche Energieträger wie Biokraftstoffe oder Holzpellets sind hinzugekommen, ebenso Gas und Strom aus erneuerbaren Quellen. Letztere stammen häufig aus Anlagen der landwirtschaftlichen Mitglieder. Durch diese Vermarktung wird zusätzliche Wertschöpfung im ländlichen Raum generiert.

Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 2.024 DRV-Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mit rund 82.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 63,6 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.