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Schmierstoffspezialist Zeller + Gmelin mit klimaneutraler CO2-Bilanz

Die Zeller + Gmelin GmbH & Co. KG, Eislingen/Fils, darf sich klimaneutraler Standort nennen. Dazu wurde mittels CO2-Bilanz der CO2-Fußabdruck ermittelt. Die zertifizierten Klima-Experten der Fokus Zukunft GmbH & Co. KG, Berg, attestierten nach der Kompensation der Zeller + Gmelin ,,Klimaneutrales Unternehmen 2020“ zu sein. Auch durch den sehr wertschöpfenden und anerkannten KEFF-Check, einer bei der IHK Stuttgart angesiedelten Organisation, wurden weitere Einsparpotenziale ermittelt und umgesetzt.

Es wurde nach Mitteilung von Diplom-Ingeneurin Gülen Ak, die als Leiterin für Qualitäts-, Umwelt- und Energie-Management auch für Nachhaltigkeit und Klimaneutralität verantwortlich ist, in einem sehr intensiven Projekt die CO2-Bilanz des Standortes Eislingen und der anderen Tochtergesellschaften am Standort ermittelt. Durch diverse Energievermeidungsprojekte konnte der CO2-Wert bereits zuvor deutlich minimiert werden. Seit Januar dieses Jahres darf sich der Spezialist für Schmierstoffe, Druckfarben und Chemie mit dem Label ,,klimaneutral“ schmücken. Dies umfasst die gesamte Büro-, Produktions- und Lagerfläche sowie sämtliche 549 Beschäftigte am Stammsitz Eislingen, zusätzlich der Südölfirmen Mineralöl Raffinerie und Südöl-Umwelt-Recycling und der ZG Fluidmanagement. Die verbliebenen CO2-Werte wurden über die Kompensation durch Klimazertifikate ausgeglichen. Die Zeller + Gmelin unterstützt damit nachhaltige Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Nach Aussage von Thomas Alpers, Geschäftsführer für Technik bei Zeller + Gmelin, wird in den Geschäftsbereichen schon immer auf einen sparsamen Umgang mit den Ressourcen geachtet. Außerdem standen bei Zeller + Gmelin Mensch und Umwelt stets im Fokus, zahlreiche neue Schmierstoffprodukte beispielsweise Betontrennmittel, Kettensägen- und Rasenmäheröle sind umweltverträgliche Bio-Schmierstoffe.

Das Jahr 2019 stand bei Zeller + Gmelin ganz im Zeichen des Klimaschutzes und der Klimaneutralität. Zahlreiche Energiereduzierungsprojekte wurden umgesetzt: ob durch den Einsatz von Photovoltaikanlagen, energieeffizientere Trafos oder durch gezielte Wärmerückgewinnung. Es wurde überall hingeschaut, wo sich noch Einsparungen erzielen lassen. Als Resultat daraus wurde das Unternehmen nach der Energiemanagement-Norm DIN EN ISO 50001:2018 zertifiziert. Die Norm wurde in das bestehende integrierte Qualitäts- und Umweltmanagement-System aufgenommen.

Mit einem jährlichen CO2-Fußabdruck verpflichtet sich der Schmierstoffexperte die Klimaziele nicht nur einzuhalten, sondern nachhaltig zu verbessern. So wird zum Beispiel  überlegt, künftig mehr Ökostrom zu beziehen zugunsten der Klimabilanz. Bei den Klima-Überlegungen geht das Unternehmen sehr ins Detail. Selbst bei Neubauten, wie den neuen Laborräumen für die Qualitätssicherung, wird an die Umwelt gedacht und Solaranlagen für den Fahrstuhlbetrieb genutzt. Auch das ist für die Zeller + Gmelin keineswegs neu, denn es kommt bereits ein solarbetriebener Personenaufzug zum Einsatz, der bei der Abwährtsfahrt Strom ins Stromnetz rückspeist.

Und die CO2-Bilanz kann sich sehen lassen. Momentan liegt der CO2-Ausstoß am Standort Eislingen bei 4.763 t/a. Pro Beschäftigten sind das rund 8,68 t.

Zeller + Gmelin ist das 500. Unternehmen überhaupt, welches den KEFF-Check erfolgreich absolviert hat. Aus diesem Anlass erhielt der Traditionsbetrieb einen Preis des Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Stuttgart, überreicht.