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Sicherheit im Straßentransport: HOYER Group investiert in moderne Flottenausstattung und proaktive Sicherheitstechnik

Sicherheit im gesamten Logistikprozess ist ein Kernthema in der HOYER Group und Motor kontinuierlicher Verbesserungsaktivitäten. Für den Lkw-Straßentransport investiert das internationale Logistikunternehmen seit Langem proaktiv in Sicherheitsequipment. Dieses umfasst auch technische Innovationen zum Schutz besonders gefährdeter Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger. Dazu zählt der aktive Abbiegeassistent, der bei Neufahrzeugen integriert ist und bei älteren Flottenfahrzeugen sukzessive nachgerüstet wird.

Ein Großteil des Fuhrparks, der erst 2020 mit 500 Neufahrzeugen bestückt wurde, ist bereits mit Abbiegeassistenten ausgestattet. Diese erfassen mittels Kameras, Ultraschall, Radar- oder Infrarotsensoren Menschen und Objekte im unmittelbaren Gefahrenbereich des Fahrzeugs, dem toten Winkel, und warnen Fahrer mittels starker akustischer und optischer Signale. Blinkende Seitenmarkierungsleuchten sollen Fahrradfahrer und Fußgänger frühzeitig auf den Abbiegevorgang aufmerksam machen, ebenso Warnaufkleber („Achtung: Toter Winkel!“), die in deren unmittelbarem Blickfeld angebracht sind.

Vorreiter in Sachen Sicherheitstechnik

Die HOYER GmbH Internationale Fachspedition, Hamburg, hat neue Sicherheitstechnik oft schon eingesetzt, bevor sie gesetzlich verpflichtend wurde – unter anderem den Notbremsassistenten (AEBS), der den Lkw selbstständig bremst, wenn der Fahrer nicht reagiert, und so Kollisionen verhindert. Seit 2017 wird in vielen Flottenfahrzeugen das Sicherheitssystem „TailGuard“ verbaut, das die Fahrer bei Rückwärtsfahrten durch Warnungen und automatische Bremseingriffe unterstützt. Schon seit 2012 fahren Zugmaschinen der HOYER mit seitlicher Vollverkleidung, was ein versehentliches Unter-die-Räder-Geraten verhindert. Und bereits seit 2010 unterstützen Seitenkameras zur Einsicht in den toten Winkel als Vorläufer der heutigen Abbiegeassistenten das Fahrpersonal. Neu und branchenweit einzigartig ist die Anbringung einer zusätzlichen Warnleuchte, ähnlich einer Baustellenleuchte, hinten am Lkw. Der Fahrer kann diese manuell betätigen und so andere Verkehrsteilnehmer warnen. Dieses zusätzliche selbst entwickelte Sicherheitssystem wird immer mehr in der Flotte eingesetzt werden, um so die Unfallgefahr stetig weiter zu reduzieren.

Traing des Fahrpersonals

Durch die vorausschauende Entwicklung und konsequente Umsetzung der Sicherheitsstrategien ist das Unternehmen laut Daniel Pfeifer, Fleet Manager für die HOYER Mineralöllogistik, Bitumenlogistik und HOYER Transportservice, in der glücklichen Lage, dass es die Anzahl der Unfälle ständig reduziert. Aber natürlich will die HOYER nicht nur wenige, sondern idealerweise gar keine Unfälle. Zu den Sicherheitsstrategien zählen die Investition in effektive Sicherheitstechnologien und die Erweiterung des vorhandenen Equipments mit neuen Sicherheitsfeatures ebenso wie das Training des Fahrpersonals:

Neben dem Fahrsicherheitstraining auf dem Trainingsplatz und das durch einen Master-Driver begleitete Fahren verwendet die HOYER nach Aussage von Thomas Stegemann, SHEQ Manager bei der HOYER, Fahrsimulatoren, mit denen unterschiedlichste Verkehrsszenarien trainiert und die Reaktion in Gefahrensituationen getestet und verbessert werden kann.

Entwicklung von „Near Miss Blackspot“-App für Deutschland

Eine besondere Bedeutung für Lkw-Transporte in Deutschland kommt der aktuellen Entwicklung einer „Near Miss Blackspot“-App für den hiesigen Raum zu. Durch ein Telematiksystem werden aktuell Straßenbereiche mit kritischen Fahrsituationen dokumentiert und ausgewertet. Das Ziel: die Lkw-Routenführung rechtzeitig anzupassen, um gar nicht erst in potenziell gefährliche Situationen zu geraten. In Großbritannien setzt die HOYER die App zur proaktiven Unfallvermeidung seit 2021 erfolgreich ein.