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TOTAL verstärkt Engagement für die Mobilität der Zukunft – Neue Struktur soll Wandel der Mobilität gestalten

Die TOTAL Deutschland GmbH, Berlin, baut ihr Engagement für neue Energieträger und neue Konzepte in der Mobilität aus. Im Frühjahr 2020 sollen erste Ultraschnellladesäulen in Betrieb gehen. Darüber hinaus sind weitere Standorte für Wasserstoff sowie Erdgas und verflüssigtes Erdgas in Planung. Realisiert und gebündelt wird dies in einer neu geschaffenen Direktion Mobilität & Neue Energien. Unter Führung von Jan Petersen soll sie die Herausforderungen angesichts des Klimawandels und der Digitalisierung des Mobilitätssektors aktiv gestalten. J. Petersen verfügt über langjährige Erfahrung in der TOTAL-Gruppe und hat zuletzt das Handels- und Verbrauchergeschäft verantwortet.

Nach Aussage von Bruno Daude-Lagrave, Geschäftsführer der TOTAL Deutschland, ermöglicht die neue Direktion Mobilität & Neue Energien dem Unternehmen agil auf den sich verändernden Markt zu reagieren und aktiv zur Emissionsreduktion beizutragen.

Aus Sicht von J. Petersen ist die erste wichtige Aufgabe in seiner neuen Funktion der Aufbau eines leistungsfähigen Netzes von Ultraschnellladesäulen entlang der Autobahnen. In den Bereichen Wasserstoff und Erdgas ist die TOTAL bereits seit vielen Jahren einer der Vorreiter und entwickelt sich stetig weiter. Der Infrastrukturausbau für batterieelektrische Mobilität wird jetzt ebenfalls konsequent vorangetrieben.

Bis Ende 2022 wird die TOTAL-Gruppe in Westeuropa an 300 Standorten rund 1.000 Ladepunkte mit sogenannten Ultraschnellladesäulen mit einer Leistungsfähigkeit von je bis zu 175 kW installieren. Auf Deutschland entfallen laut aktueller Planung rund 70 Standorte mit rund 200 Ladepunkten. Der Bedarf nach ultraschnellem Laden besteht derzeit vor allem entlang von Autobahnen. Für ein möglichst dichtes Netz werden alle 150 km HPC-Säulen (High Power Charging) aufgestellt. Die ersten HPC-Stationen in Deutschland werden aktuell an den Autohöfen Barsinghausen, Weißenfels, Osterfeld und Alsfeld sowie in Kirchheim Teck errichtet und bis zum Frühjahr 2020 in Dienst genommen.

Die TOTAL ist bereits seit Langem im Bereich alternativer Energien aktiv: Schon im Jahr 2002 eröffnete das Unternehmen die erste Wasserstofftankstelle. In diesem Jahr wird das Netz auf über 25 Wasserstofftankstellen an TOTAL-Standorten wachsen. Als Mitglied des Joint Venture H2 MOBILITY Deutschland GmbH & Co. KG, Berlin, ist die TOTAL Teil der H2-Initiative, die noch 2020 bundesweit die Marke von 100 Stationen erreichen wird.

An rund 90 TOTAL-Tankstellen können Kunden Erdgas tanken, in den kommenden Monaten werden erste Stationen, darunter die Autohöfe Hirschberg/A5, Geiselwind, Schopsdorf, Osterfeld, Großweitzschen und Alsfeld, verflüssigtes Erdgas für den Schwerlastverkehr anbieten.

Auf die wachsende Zahl batterieelektrischbetriebener Fahrzeuge ist das Unternehmen gut vorbereitet und bietet bereits an mehreren Standorten – meist mit Kooperationspartnern – E-Ladesäulen an. Der nächste Schritt ist es, Ladesäulenkonzepte als Dienstleistung an neuen Standorten, beispielsweise in Bürogebäuden oder im öffentlichen Raum, anzubieten.

Die Digitalisierung von Angeboten und Anwendungsbereichen ist eine weitere Priorität der neuen Direktion. Bereits heute ist die TOTAL mit zahlreichen Services erfolgreich im Tankkartengeschäft, zum Beispiel mit Einführung des bargeldlosen Bezahlens via E-Wallet, das auch im Carsharing genutzt wird. Nach Mitteilung von J. Petersen werden weitere Mobilitätsdienstleistungen konsequent ausgebaut. Wenn die Kunden zunehmend auf alternative Energien setzen, kann das Unternehmen mit der TOTAL-Card passende und attraktive Dienstleistungen zur Verfügung stellen, die alle Energieformen umfassen.

Ziel ist, die Energie für die Mobilität der Zukunft bereitzustellen. Das kann für B. Daude-Lagrave nur ein Mix verschiedener Technologien sein.