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UNITI fordert Überprüfung der Messverfahren und Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffoxide

Die UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen e.  V., Berlin, setzt sich in der von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer angestoßenen Debatte um die Dieselabgase für eine Überprüfung der Standorte der Messstationen und der Messverfahren ein. A. Scheuer hatte die Frage aufgeworfen, ob die Schadstoffbelastung in den Städten der EU ein-heitlich ermittelt wird und ob in den anderen Mitgliedstaaten genauso strenge Maßstäbe bei der Messung angelegt werden wie in Deutschland. Elmar Kühn, Hauptgeschäftsführer der UNITI, fordert eine Überprüfung der Grenzwerte und Standorte von Messstationen. Nach seiner Aussage werden nur an wenigen Messstationen in deutschen Städten die zulässigen Grenzwerte überschritten, und das nur für wenige Stunden im Jahr. Deshalb fehlt in der Debatte um Dieselabgase die Verhältnismäßigkeit: Warum sind an Industriearbeitsplätzen bis zu 950 mcg/cbm Stickstoffoxide erlaubt, auf Europas Straßen dagegen 40 mcg/cbm? Europaweit werden einheitliche, praxistaugliche Vorgaben benötigt – für die Standorte von Messstellen, aber auch für die Grenzwerte. Nach Auffassung der UNITI muss bei der Festlegung von Grenzwerten die Lebenswirklichkeit der Menschen stärker berücksichtigt und bei der Ermittlung des Schadstoffausstoßes die Umgebung der Messstationen und die Umstände der Messung besser einbezogen werden.