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Westfalen: Waschpark Lövenich trotz Corona im Bau

Der Bau des neuen Waschparks der Westfalen-Gruppe an der Zusestraße  geht trotz der Corona-Pandemie voran. Mit mehrwöchiger Verzögerung wegen verlängerter Liefer- und Bauzeiten kann die Eröffnung voraussichtlich Mitte August 2020 stattfinden.

Auf der Baustelle in Lövenich herrscht nach Informationen von Robert Marchewka, Bauleiter des Tankstellenunternehmens, kein Stillstand – ganz im Gegenteil. Die Westfalen AG, Münster, hat auf die Krisensituation reagiert und zahlreiche Maßnahmen veranlasst: Die Bauschritte wurden neu terminiert, um möglichst wenig Firmen zeitgleich auf dem Gelände zu versammeln und den Mitarbeitern die Möglichkeit zum Abstand zu verschaffen. Die Partner-Handwerksbetriebe arbeiten in jeweils zwei sich nicht begegnenden Teams. R. Marchewka ist großer Hoffnung mit diesem Zukunftsprojekt dazu beizutragen, die Arbeitsplätze bei den Partnern zu erhalten. Nach der Fertigstellung entstehen weitere Arbeitsplätze im Waschpark. In der aktuellen Krise ist es dem Unternehmen wichtig, positive Impulse für die Wirtschaft in Köln zu setzen.

Die Westfalen-Gruppe investiert in Lövenich 2,4 Mio. Euro. Der Waschpark umfasst eine 38 m lange Waschstraße mit Vorwäsche, die geschulte Mitarbeiter übernehmen. Mit einer Durchfahrtshöhe von 2,05 m ist die Waschstraße auch für kleinere Transporter und SUVs geeignet. Eine Pflegehalle zur professionellen Fahrzeugreinigung und -aufbereitung, fünf SB-Waschboxen sowie 14 Staubsauger-Plätze mit automatischen Mattenreinigern und Druckluftpistolen runden das Angebot ab. Eine Wasserrückgewinnungsanlage sorgt für Ressourcenschonung und eine Photovoltaikanlage für „grünen“ Strom. Betreiber des Waschparks wird Armin Heß, der auch die benachbarte Westfalen-Tankstelle führt. Die im Februar 2016 eröffnete Station mit Compact-Markt und Burger-King-Restaurant verfügt über eine Portalwaschanlage mit einer Waschhöhe von 2,80 m, die auch nach der Eröffnung des Waschparks bestehen bleibt.